das Haus

Veranstaltungsort und Sitz des Kulturverein Prenzlauer Berg e.V.
 

Kontakt ZENTRUM danziger50: Beatrice Fea Schirmacher | ZENTRUM danziger50 | Danziger Straße 50 | 10435 Berlin | presse@danziger50.com | www.danziger50.com | tel (030) 41715887 | fax (030) 41717031
Anfahrt: M10 Husemannstr. | M4 Prenzlauer Allee/Danziger Str. | U Eberswalder Str. |
S Prenzlauer Allee

Das Backsteingebäude des Architekten Hermann Blankenstein von 1892 mitten im Prenzlauer Berg beherbergt das ZENTRUM danziger50 und ist zugleich Sitz des Kulturverein Prenzlauer Berg e.V.
Von der Dachetage bis zum Kellercafé ist die danziger50 eine Plattform für gesellschaftliches und kulturelles Engagement. Dazu gehören Informationsveranstaltungen und Vorträge zu bürgerschaftlichen Themen, die von öffentlichem Interesse sind. Kurse und Workshops bereichern das Angebot genauso wie Kulturveranstaltungen aller künstlerischen Sparten, wie klassische und akustische Musikabende, literarische Abende, Theaterstücke freier und etablierter Gruppen, Kunstausstellungen in der Galerie unter der Treppe, Flohmärkte und Familienveranstaltungen. Die danziger50 bietet Raum für Events für alle Altersgruppen aus dem Kiez und darüber hinaus. Außerdem können der Theatersaal, das Atelier und der Seminarraum kostengünstig angemietet werden.

Das Haus ist barrierefrei vom Keller bis zum Dach.

 

Der Stadtbaumeister Hermann Blankenstein (1829-1910) schuf 1892-94 das dreigeschossige Vorderhaus als Rektorenwohnhaus im Ensemble mit dem Schulgebäude im Hinterhof.

Blankensteins Amtszeit (1872-1896) fiel in eine politisch brisante Zeit, städtebaugeschichtlich jedoch eine Zeit des Aufstiegs. Denn durch die Gründung des Deutschen Reiches und die Wahl Berlins zur Hauptstadt begann der Bauboom. James Hobrecht erstellte im königlichen Auftrag einen Bebauungsplan. Die Bevölkerung wuchs auf 900.620. Schul,- Gesundheits- und andere Gemeinbedarfseinrichtungen gehörten somit zu den vorrangigsten Aufgaben des neuen Stadtbaurats. Blankenstein realisierte über 200 Schulgebäude, welche trotz knapper Kassen bemerkenswerte Qualität aufweisen. Blankenstein war Absolvent der Bauakademie von Carl Friedrich Schinkel. Hier liegen auch die Wurzeln für Blankensteins einfache und klare Formensprache, angelehnt an die „hellenische Renaissance“. Als Material verwendete er meist rote Klinker und vorgefertigte Zierelemente. So auch im Bau des heutigen ZENTRUM danziger50. Die  Fassaden und das Treppenhaus stehen unter Denkmalschutz. Auffallend ist die sparsame Verwendung floraler Elementen. Ein Fries aus 6-blättrigen Rosetten trennt außen optisch die Stockwerke. Sämtliche schmiedeeisernen Gitter und Beschläge an der Fassade sind mit Blumen, Voluten oder Akanthus verziert. In den Treppenhausfenstern existieren noch kleine eingeschliffene Fenster mit Weinlaubornament. Die Türklinken der Haustüren zur Straße und zum Hof sind mit Palmblättern verziert.