Freikarten für MAMSELL UEBERMUTH gewinnen

Theatersommer danziger50_03Der Sommer findet draußen statt: Theater unter freiem Himmel im ZENTRUM danziger50

Neues Jahr, neue Stullen: Das Ensemble des Schmalzstullen-Theaters bespielt auch im Sommer 2015 den Hofgarten des ZENTRUM danziger50. Mehr als 150 Jahre hat die Altberliner Posse MAMSELL UEBERMUTH von Adolf Bahn mittlerweile auf dem Buckel.

Dass sie auch im Hier und Jetzt für jede Menge Spaß und Amüsemang sorgt, beweist das Ensemble unter der Regie von Marcus Staiger in neun Vorstellungen vom 4. Juni bis 11. Juli. Zum Eintritts-Billet gibt’s eine rustikale Gaumenfreude mit Schmalzstulle und saurer Jurke. Frei nach dem Motto „Mit det Bezahlen wird dit meiste Jeld verplempert“, verlosen wir zwei Freikarten pro Vorstellung.

Die Chance auf 2 x 3 Freikarten für die ersten drei Vorstellungen (4./ 5./ 6. Juni, 19.30 Uhr) haben alle, die folgende Quizfrage richtig beantworten können und die Lösung bis zum 3. Juni 2015 an pressestelle@kvpb.de senden: Wo hatte die Begründerin des Schmalzstullen-Theaters, Mutter Gräbert, ihr Etablissement?. Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt.

MAMSELL UEBERMUTH ist eine Produktion des Kulturverein Prenzlauer Berg e.V.
www.kvpb.de

Termine der Vorstellungen:

jeweils um 19.30 Uhr

Donnerstag, 4.6. |Freitag, 5.6. |Samstag, 6.6.
Donnerstag, 25.6. | Freitag, 26.6. | Samstag, 27.6.
Donnerstag, 9.7. | Freitag, 10.7. | Samstag, 11.7.

Zum Stück:

„Aurora von Thalburg (Katharina Groth), eine vermögende Witwe in den besten Jahren, hat ein Geheimnis. Und das macht die Sache komplizierter als sie ist: Denn eigentlich sucht sie nur einen Mann. Doch Eduard (Pasquale Bombacigno), das Objekt ihrer Begierde, ist nicht nur wesentlich jünger, sondern er hat auch ganz andere Pläne als die lebenshungrige Witwe. Aurora hat’s nicht leicht. Wie schön, dass gerade jetzt Tochter Agnes (Josephine Oeding) –  frisch vom Mädchenpensionat wegen jugendlicher Rebellion expediert – im mütterlichen Haushalt aufkreuzt. Auch sie liebt Eduard. Ein urkomisches Drama nimmt seinen Lauf…“

Sommertheater-Tradition:
Das Sommer- und Gartentheater war in Berlin um 1850-1920 wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens. Um die Jahrhundertwende gab es ca. 50 verschiedene Gartenbühnen. Die Verwirrungs- und Liebeskomödie MAMSELL UEBERMUTH greift diese Tradition auf und erweckt die Welt des Berliner Kleinbürgertums um 1900 wieder zum Leben. Damals saß an Sonn- und Feiertagen das kleinbürgerliche Publikum mit Strickzeug, Kind und Hund im überfüllten Gartenlokal und konnte sich über sich selbst oder über die Herrschaft kaputtlachen, der es werktags zu gehorchen hatte. Sicher, die Verhältnisse haben sich geändert, doch der Humor bestimmt nicht.

Ensemble: Katharina Groth, Hansgeorg Gantert, Josephine Oeding, Pasquale Bombacigno, Lina Wendel | Leitung: Katrin Schell | Regie: Marcus Staiger | Musikalische Arrangements: Alexander Zerning, Norbert Grandl, Guido Raschke